Jugendrotkreuz-Freizeit im Schwarzwald
- Beim Klettern im "Action Forest"
Am zweiten Juliwochenende verbrachten die Jugendrotkreuzler aus der Kinder- und Jugendsanitätsgruppe mit ihren Betreuern Linda, Eva, Matze, Andi und Marc ein Wochenende am Titisee im Schwarzwald.
Die Freude war groß, als wir uns am späten Freitagnachmittag vollbepackt auf den Weg in den Schwarzwald machten. Nach knapp drei Stunden Fahrt erreichten wir unser Ziel, den direkt am Titisee gelegenen Naturcampingplatz Weiherhof. Doch damit begann die eigentliche Arbeit. Zügig bauten wir unseren Unterkünfte, zwei Zelte, auf und richteten uns ein. Die einen zog es in Richtung See zum Baden, die anderen bereiteten gemeinsam mit Andi und Matze das Abendessen vor. Den Abend ließen wir bei Kartenspielen und Fußballspielen ausklingen.
Am nächsten Morgen stand der „Action Forest“ auf dem Programm. Ein Hochseilgarten gelegen am Rande von Titisee-Neustadt. Angekommen am Hochseilgarten bekamen wir eine kurze Einweisung durch die Mitarbeiter in den Umgang mit der Sicherungsleinen. Ob auch wirklich alle aufgepasst hatten wurde am Übungsparcour kontrolliert. Alle starteten in kleinen Gruppen am „hellgrünen“, damit niedrigsten Parcour. Zwischen vier und sechs Meter hoch kletterten wir über Hängebrücken und angelten uns von Baum zu Baum. Weiter ging es zum „dunkelgrünen“ Parcour. Damit stieg die Kletterhöhe auf fünf bis acht Meter und damit auch die Anforderung an die Klettertechnik.
Nun war besonders Balance, Koordination und Mut gefragt um von Baum zu Baum zu kommen. Die besonders Mutigen wagten sich noch eine Station weiter, den „blauen“ Parcour. Hier konnte direkt unter den Baumwipfeln in zehn Meter Höhe geklettert werden. Die kniffligen Elemente forderten innere Ruhe, Kraft und Mut einen Schritt weiterzugehen. Zum Abschluss fuhren wir mit der 210 Meter langen Riesenrutsche zurück ins Tal. Hier angekommen gönnten wir uns zur Abkühlung ein Eis und machten uns auf den Rückweg zum Campingplatz.
Ein Teil der Gruppe war vom Klettern müde und spielte in gemütlicher Runde „UNO“, der andere Teil ging noch eine Runde im See baden. Als allen die Mägen knurrten warf Andi den Grill an. Bei Rote und Steaks stärkten wir uns nach einem anstrengenden, aber auch schönen Tag. Doch mit der Ruhe war es nicht lange hin. Kaum saßen wir gemütlich zusammen, zogen dunkle Wolken auf. Ein Gewitter war im Anmarsch. Schnell mussten die persönlichen Sachen und die Zelte gegen Regen und Wind gesichert werden. Drei Schlafquartiere wurden Opfer des Regens. Doch umgehend war Ersatz gefunden. Alle drei konnten gemütlich in den Autos auf der Rückbank die Nacht verbringen.
Am nächsten Morgen packten wir, nach dem Frühstück und einer kurzen Abkühlung im See, unsere Zelte zusammen und machten uns auf den Weg nach Todtnau, zur längsten Sommerrodelbahn Deutschlands. Dort angekommen erklimmten wir zu Fuß den Berg. Nach einer guten Stunde durch einen im Wald gelegenen Trampelpfad erreichten wir schließlich unser Ziel: die Bergstation der Sommerrodelbahn. Nun stieg die Freude sichtlich. Zu weit oder auch allein rodelten wir die 2900 Meter lange Bahn hinunter. Viel zu schnell erreichten wir, nach einer atemberaubenden Fahrt, die Talstation. Da es mittlerweile früher Nachmittag war machten wir uns auf den Rückweg. Unterwegs legten wir noch einen kleinen Stopp an einem Grillplatz, gelegen an einem Bach ein. Andi verpflegte uns mit Nudeln und Tomatensauce.
Nachdem sich alle gestärkt hatten machten wir uns auf den nach Heimweg. In den Autos war Ruhe eingekehrt und einige schliefen während der Fahrt nach Hattenhofen. Damit ging eine schöne, abwechslungsreiche Freizeit am Titisee zu Ende.

